Grüner Hochsitz! 

Kalte Füße bei Pflanzen

Nicht nur uns fröstelt es bei dem Gedanken, barfuß über einen kalten Boden zu gehen. So ähnlich empfinden auch unsere grünen Mitbewohner, denn ist es zu kühl, wird es für Zimmerpflanzen ziemlich ungemütlich. Abhilfe schaffen kleine „Pflanzenhocker“, die das Lieblingsgrün eine Etage höher und weg vom kalten Boden platzieren. Viele Hocker sehen nicht nur stylish aus, sondern überzeugen auch in ihrer Funktionalität. In der neuen Höhe erleben die Pflanzen eine wahre Luftkur und erste Anzeichen eines Kränkelns lassen sich so viel früher erkennen. Auf einem derartigen Hochsitz lassen sich zudem individuelle Settings zusammenstellen und ausgefallene Töpfe kommen noch besser zur Geltung. Das Gleiche gilt übrigens auch bei Fußbodenheizungen. Diese können ziemlich unangenehme Folgen bei Zimmerpflanzen verursachen. Daher sollten die Töpfe nie direkt auf beheizte Böden gestellt werden. Ein Rollbrett oder Styropor eigenen sich hervorragend, um Schäden zu vermeiden. 

Wenn es von unten nach oben geht, warum dann nicht auch von oben nach unten? Pflanztöpfe machen auch in luftiger Höhe von der Decke hängend richtig was her. Diese neue Perspektive spart nicht nur Platz, sondern ist zudem eine tolle Möglichkeit, den eigenen Pflanzen mal auf Augenhöhe zu begegnen. Bei den Überlegungen zum optimalen Winterplatz für die Zimmerpflanzen ist jedoch nicht nur die Frage „oben oder unten“ wichtig. Aufgrund der fehlenden Sonne ist die Position an Ost- und Westfenstern noch am geeignetsten, um wenigstens etwas vom spärlichen natürlichen Licht abzubekommen. Das gern genutzte Fensterbrett ist hier aber mit Vorsicht zu genießen. Um direkte Schäden am Blattwerk zu vermeiden, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Pflanzen nicht die Scheiben berühren. 

 

 

EssentialsWilkin Schröder